Ole Brumm will nicht mehr.

Heute sah der Plan so aus: nach H. fahren.

Nicht so schwer umzusetzen, eigentlich. Man setzt sich ins Auto, hofft auf gute Musik im Radio, wird enttäuscht und kommt schließlich an. Was soll da schon dazwischen kommen, na gut, vielleicht ein Stau auf der Autobahn.
Oder ein Auto, das plötzlich nicht mehr will. Dumm, wenn es das eigene ist.
Plötzlich selbst einen kleinen Stau verursachen, immerhin schon abseits der Autobahn, auf leicht abschüssiger Strecke und sogar noch rechtzeitig geschaltet, in den Leerlauf nämlich, und das Auto auf einen Parkplatz bugsiert.

Wenn es anders kommt, als man denkt, kommen meist auch andere Leute mit ins Auto Boot Spiel. A. zum Beispiel, die ich gar nicht angerufen habe, als ich zusammen mit dem renitenten Auto auf dem Parkplatz stand und dachte: Was nun?
Ich habe H. angerufen, die aber hat das Telefon an A. weitergegeben; A., die gleich fragt, ob sie mich abholen soll. Das wäre super, danke.
A., die mich zur Autowerkstatt fährt, wo ich erneut die Geschichte mit dem renitenten Auto erzähle. Und E., der seinen Werkstattkoffer und mich in sein Werkstattauto steckt, um dem renitenten Auto klarzumachen, wer hier das Sagen hat. Das renitente Auto gibt sich schon gar nicht mehr so renitent wie zuvor, was wiederum E.s Vermutungen über die Gründe des plötzlichen Trotzanfalls bestätigen.

So nimmt die Geschichte ihren Lauf. Es kommen noch andere Leute darin vor, denen ich die Geschichte vom renitenten Auto erzähle; Leute, die ebenfalls Hilfe aller Art anbieten, ohne dass ich groß danach gefragt habe.

Ist das toll.
Danke.

(Falls Sie sich über die Überschrift wundern: Ich gehöre zu den Leuten, die der Meinung sind, man könne müsse auch dem Auto einen Namen geben.
-> Ole Brumm)

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