Vampire und so.

Manchmal ist das Leben wie eins dieser Bücher. Das Cover schreckt dich ein bisschen ab. Sieht verdächtig nach so etwas aus: Frau trifft auf Vampir/Dämon/Werwolf/Engel, sie verlieben sich, das darf aber – der Umstände wegen – nicht sein, also tun sie alles, um sich zu entlieben, was natürlich auch keinen Zweck hat.
So das Cover.

Aber na gut, du brauchst gerade ganz dringend ein Buch, eins, das dich aus dem Leben herausholt, in ein anderes Leben hineinzieht. Und es ist gerade kein anderes da, dieses hier scheint noch das beste von allen zu sein.

Du liest den Klappentext. Keinerlei Andeutungen von Vampiren/Dämonen/Werwölfen/Engeln. Hm. Vielleicht ist es ja doch das richtige Buch.
Du liest hinein. Liest nicht zu weit hinein, denn dann könnte sich deine Ahnung bestätigen. Und das willst du nicht.
Du nimmst das Buch mit nach Hause, mit der leisen Hoffnung, dich zu täuschen.

Tust du aber nicht. Erste Andeutungen tauchen auf, verstärken sich und – tada! – das klärende Gespräch: Du wirst das jetzt nicht glauben, aber ich bin ein … Alien.

Aliens.

Wie das Leben, eben. Man ahnt es. Will es aber nicht glauben. Und dann kommt es doch so. Und du willst das Buch zuschlagen, dir ein anderes suchen, eins, das so ist, wie du es gerne hättest.

Allgemein

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