{"id":3935,"date":"2018-08-12T20:46:34","date_gmt":"2018-08-12T19:46:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wababbel.de\/woerterwege\/?p=3935"},"modified":"2018-08-12T20:46:34","modified_gmt":"2018-08-12T19:46:34","slug":"hallo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/woerterwege.wababbel.de\/?p=3935","title":{"rendered":"Hallo."},"content":{"rendered":"<p>K\u00fcrzlich im Zuge von <a href=\"http:\/\/www.wababbel.de\/woerterwege\/2014\/04\/10\/serendipity\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Serendipity<\/a> auf dieses Buch aufmerksam geworden (ausgerechnet jetzt, das ist aus Gr\u00fcnden schon ziemlich merkw\u00fcrdig): <a href=\"https:\/\/www.randomhouse.de\/Buch\/Auch-alte-Wunden-koennen-heilen\/Dami-Charf\/Koesel\/e530354.rhd\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"><em>Auch alte Wunden k\u00f6nnen heilen<\/em>, von Dami Charf<\/a>. Hineingeschaut, vom Totstellreflex gelesen, Oha, das k\u00f6nnte was mit mir zu tun haben, gedacht und das Buch bestellt.<br \/>\nNun.<br \/>\nGestern drei Viertel des Buchs gelesen und mit jeder Seite mehr zum \u00dcberfliegen gewechselt. Weil: Ja, ich habe das jetzt verstanden. Ja, wenn dies und das passiert(e), dann f\u00fchrt das zu diesem und jenem. Ist jetzt nicht wirklich was Neues. Und die wichtigste Frage(n) wird nicht beantwortet, n\u00e4mlich: Und was mache ich jetzt? <\/p>\n<p>Dem Buch heute noch einmal eine Chance gegeben und ja, so nebenbei und zwischen den Zeilen gibt es dann doch ein paar Antworten, eine davon, wie k\u00f6nnte es anders sein: Meditation. Wobei, so konkret wird auch das nicht gesagt, mehr so hinsetzen, nichts tun, h\u00f6ren, was der K\u00f6rper dann so zu sagen hat. Aber was ist das anderes als Meditation. <\/p>\n<p>Wieder an T. gedacht, die doch tats\u00e4chlich sagt, Meditation, das ginge v\u00f6llig an ihr vorbei. Kommt nicht bei ihr an, interessiert sie jetzt nicht so, will sie nicht andauernd als Gewohnheit in ihr Leben einbauen.<br \/>\nWie kann Meditation an einem vorbeigehen.<\/p>\n<p>Dann an Herrn K. gedacht, mit seinen elf Minuten. Zwei Mal elf Minuten am Tag meditieren. Warum gerade elf habe ich vergessen, k\u00f6nnen Sie aber bestimmt herausfinden. <\/p>\n<p>Dann das Handy geholt, den Wecker auf elf Minuten gestellt. An Musik gedacht. Sofort aufspringen wollen, weil Musik jetzt genau das richtige w\u00e4re. Liegen geblieben. <\/p>\n<p>Nach den elf Minuten gleich wieder zum Buch greifen wollen, aber Ha!, stattdessen zum Kopfh\u00f6rer gegriffen. Seit langem mal wieder <a href=\"https:\/\/nadeah.com\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Nadeah<\/a> geh\u00f6rt. Ziemlich gleich danach singend durchs Wohnzimmer getanzt. Vier neue drandenken-Zettel geschrieben, n\u00e4mlich: herausfinden, ob und wann Nadeah mal wieder in die N\u00e4he kommt, weil Nadeah live noch viel mehr Freude macht als aus Kopfh\u00f6rern. Gleich auch noch Zettel f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.chrispottermusic.com\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Chris Potter<\/a> und <a href=\"http:\/\/kerenann.com\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Keren Ann<\/a> geschrieben. Und f\u00fcrs <a href=\"https:\/\/www.enjoyjazz.de\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Enjoy-Jazz-Festival<\/a>, denn ohne Enjoy Jazz h\u00e4tte ich von zwei der drei Genannten noch nie etwas geh\u00f6rt (Keren Ann hat mir <a href=\"https:\/\/www.krimi-couch.de\/krimis\/peter-robinson.html\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Inspektor Banks<\/a> \u201eempfohlen\u201c).<\/p>\n<p>Beim Musik h\u00f6ren fiel mir dann wieder ein, warum ich diese Blog-Idee irgendwann mal so \u00fcberaus ansprechend fand, oder \u00fcberhaupt die Idee des Schreiben und dann fiel mir Frau Einhorns Sichtbarkeits-Thema wieder ein (das ich jetzt leider nicht verlinken kann, weil es nicht mehr da ist, aber hier geht es zu <a href=\"http:\/\/www.wababbel.de\/veitstanz\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Frau Einhorn<\/a>) und dann fiel mir ein anderes Buch ein, in dem es auch ums gesehen werden ging, zumindest am Anfang, den Rest habe ich noch nicht gelesen, ich wei\u00df auch gar nicht, um was es eigentlich geht, der Sichtbarkeitsabsatz allein gab den Ausschlag, auch dieses Buch zu kaufen*. <\/p>\n<p>Au\u00dferdem kann man nie genug B\u00fccher haben und wo ich gerade dabei bin, <a href=\"https:\/\/www.dtv.de\/buch\/matthew-quick-schildkroetenwege-oder-wie-ich-beschloss-alles-anders-zu-machen-76204\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Matthew Quick, <em>Schildkr\u00f6tenwege<\/em><\/a>, das habe ich heute auch gelesen und Hurra, endlich mal wieder ein lesenswertes Buch, ich bin versucht, unsere (geh\u00e4kelte) Schildkr\u00f6te (erneuter Dank an Herrn F.!), die bisher noch keinen Namen hatte, nun Quick zu nennen.<br \/>\nIm Buch, also dem von Matthew Quick geht es ums normal-sein beziehungsweise eben nicht normal-sein, beziehungsweise um die Frage, was denn nun eigentlich normal sei und warum \u201edie Masse\u201c oftmals v\u00f6llig bekloppte Dinge gut findet und derjenige, der diese Beklopptheiten nicht mitmachen will, dann komischerweise der Bekloppte ist. Das ist jetzt auch alles nichts Neues, aber er hat das ganz wunderbar geschrieben. <\/p>\n<p>Da musste ich dann auch schon wieder an Frau Einhorn denken, denn Frau Einhorn sammelt manchmal Menschen um sich herum und einer dieser Menschen war ich und in <em>Schildkr\u00f6tenwege<\/em> hei\u00dft es sinngem\u00e4\u00df, dass es so unfassbar viele Menschen auf der Welt gibt und man nur einen Bruchteil dieser Menschen kennt und wenn die nun alle ganz anders sind, als man selbst, dann k\u00f6nnte man meinen, niemand ist wie man selbst, aber vielleicht hat man auch nur noch nicht die \u201epassenden\u201c Menschen unter all diesen vielen gefunden.<br \/>\nJedenfalls, als ich einer dieser Menschen bei Frau Einhorn war, da waren alle anderen auch irgendwie anders und gar nicht unbedingt wie ich, und doch <del datetime=\"2018-08-12T19:21:46+00:00\">war<\/del> ist irgendwo darunter dieses Gef\u00fchl, auf eine Art Zuhause zu sein, die anderswo so nicht m\u00f6glich ist. Dort ganz leicht ein ganz bestimmtes Ich sein zu k\u00f6nnen.<br \/>\n(Erneuten Dank an Frau Einhorn! Und alle &#8222;Beteiligten&#8220;)<\/p>\n<p>Jetzt aber wieder zur\u00fcck zum Sichtbarkeitsbuch, es hei\u00dft <a href=\"https:\/\/www.hanser-literaturverlage.de\/buch\/die-wahrheit-ueber-dinge-die-einfach-passieren\/978-3-446-26049-8\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"><em>Die Wahrheit \u00fcber Dinge, die einfach passieren<\/em><\/a>, geschrieben hat es Ali Benjamin und die Stelle, die ich meine, geht so:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eIn den ersten drei Wochen der siebten Klasse habe ich vor allem eins gelernt: Ein Mensch kann unsichtbar werden, indem er einfach schweigt.<br \/>\nIch hatte immer angenommen, dass jemand wahrgenommen wird, weil die Menschen ihn mit ihren Augen sehen. Aber als wir mit der Schule unseren Herbstausflug ins Aquarium machten, war ich, Suzy M. Swanson, v\u00f6llig unsichtbar. Gesehen zu werden, hat n\u00e4mlich mehr mit den Ohren als mit den Augen zu tun.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Auf bald. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><small>* Au\u00dferdem ist es vom Hanser Verlag und ganz oft mag ich B\u00fccher vom Hanser Verlag. <\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcrzlich im Zuge von Serendipity auf dieses Buch aufmerksam geworden (ausgerechnet jetzt, das ist aus Gr\u00fcnden schon ziemlich merkw\u00fcrdig): Auch alte Wunden k\u00f6nnen heilen, von Dami Charf. Hineingeschaut, vom Totstellreflex gelesen, Oha, das k\u00f6nnte was mit mir zu tun haben, gedacht und das Buch bestellt. Nun. 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